die drei hilfreichsten sätze der welt

Ein kluger Umgang mit sich selbst will gelernt sein, liebe Leserxs. Viel zu häufig bringen wir uns mit lieb- und ziellosen inneren Dialogen ins out, in uns drinnen und in der Welt draussen. Dabei sollten wir gerade bei den schmerzhaften Fragen eine Richtung finden in der es einen Schritt weiter geht, wo sich Zugänge zu Kreativität, Freundlichkeit und Lebensbejahung öffnen.
Sie kennen das: Mit … ich sehe mal wieder echt sch… aus … ich habe schon wieder nur schmerzen … ich bin zu blöd für alles … nicht schon wieder der, die … ich trau mich das einfach nicht … mir hilft keiner …   jetzt habe ich schon a gesagt, muss ich auch b sagen … oder die fremdattribuierende Variante: …die sind ja alle deppert! … jeder denkt nur an sich, eh klar … wie blöd kann man eigentlich sein … wehe ich verlasse mich auf andere … denkt eigentlich noch irgendwer auf dieser welt? … das geht ewig so dahin. Ohne Richtung, ohne Ziel, mit einem einzigen Ergebnis: es geht einem immer schlechter. Heute stelle ich Ihnen drei Sätze vor, mit denen Sie ziemlich sicher Ihre inneren Achterbahnfahrten beenden werden können.

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1. Das wird nicht so bleiben.
Der wahrste Satz der Welt, wie es Sabine Asgodom in ihren Büchern so wunderbar beschrieben hat. Wie es in jedem Einführungskurs zur Meditation gelehrt wird. Schauen Sie mal genau hin, egal wo: Alles verändert sich andauernd. Langsam wenn Steine verwittern oder Verletzungen heilen, schnell wenn das Wetter oder unsere Stimmung wechselt. Wenn Sie denken irgend etwas Schreckliches in Ihrem Leben „ist eben so und wird auch immer so bleiben“ dann sind Sie Gott sei Dank auf dem Holzweg, liebe Leserxs. Beginnen Sie Ihre Gedanken darüber zu ersetzen mit dem Satz: Das wird nicht so bleiben. Wiederholen Sie das wie ein Mantra. Erlauben Sie Veränderung in Ihnen auch wenn es ein wenig dauert.

2. Worauf sehe ich?
Diesen Satz habe ich auf einem Seminar mit Uwe Böschemeyer zum ersten Mal in seiner ganzen Tragweite erfahren. Er ist für mich der Schlüssel zu einem gelingenden Leben. Er zieht den durch Schicksal und Versagen wirr gewordenen Blick ins Leben zurück. Auf das was hell ist, lebendig und schön. Auf das wofür es sich lohnt zu leben. Worauf sehe ich? ist eine praktische Lebenshilfe auch in den vermeintlich kleinen Dingen: Beim Besuch der dementen Mutter, beim kritischen Blick in den Spiegel, auf der Urlaubsfahrt im Stau, im langjährigen Ehe-Alltag. Worauf sehen Sie, liebe Leserxs? Vor allem wenn es Ihnen schlecht geht? Es braucht ein klein wenig Selbstdisziplin um den Blick zu wechseln, aber auch nicht mehr.

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3. Nicht jetzt!
Manchmal muss es eben sein, dass man nein sagt. Eine Grenze zieht. Nicht zur Verfügung steht. In dem Augenblick in dem uns das Ja aus dem Mund rutscht wo wir eigentlich nein meinen wissen wir ganz genau: das war einmal zuviel. Wir haben uns wieder nicht getraut, es ging zu schnell, die Situation war überwältigend, etc. Lernen Sie Nicht jetzt! Nicht heute! Nicht diesmal! auswendig und sagen Sie es sich vor wenn  Sie ahnen, dass Ihnen gleich ein fremder Wunsch um die Ohren fliegen wird. Nicht jetzt! ist nicht so kalt wie ein klares Nein und geht oft leichter raus in die Welt. Nur Mut!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen neues Staunen über die Bewegungen des Lebens, Klarheit im Blick und den Mut zu Ihren eigenen Bedürfnissen,
Herzlich, JKK

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